Which electronic devices you really need on Kilimanjaro

Which electronic devices you really need on Kilimanjaro

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Alles, was auf den höchsten Berg Afrikas getragen wird, hat eine Funktion und Daseinsberechtigung. Weder die Porter noch Sie selbst wollen schließlich mehr Kilos den steinigen Weg hinauftragen als nötig. 12 Kilogramm – das ist deshalb auch die Höchstgrenze Ihres Reisegepäcks, das von den Portern getragen wird.

Sie selbst tragen nur Ihren Tagesrucksack. Doch selbst hier sollten Sie genau überlegen, was Sie mitnehmen, denn mit Lunchbox, Regenkleidung und mindestens 3 Litern Wasser läppern sich die Kilos schnell zusammen.

Welche elektronischen Geräte müssen da wirklich noch mit?

Ihr Handy

Eine Kilimanjaro-Besteigung kann eine gute Gelegenheit sein, einfach mal abzuschalten. Handy aus und los geht’s. Es dabei zu haben, ist aber trotzdem keine schlechte Idee. Selbst wenn Sie eine richtige Kamera mitnehmen, ist es praktisch, das Handy für Schnappschüsse in der Hosentasche parat zu haben. Ihre große Kamera verstauen Sie zum Schutz vor Staub in Ihrem Rucksack. Sie für jedes schnelle Foto herauszuholen, kann lästig werden. Ihr Handy können Sie auch als Uhr oder Wecker nutzen. Wenn Sie in der Gipfelnacht um 18 Uhr schlafen gehen, vor Nervosität aber immer wieder aufwachen, ist es beruhigend mit einem kurzen Griff zum leuchtenden Handy zu sehen, wie viele Minuten es noch bis zur Weckstunde um 23 Uhr sind. Eine Armbanduhr kann hier natürlich auch Abhilfe schaffen.

Wenn Sie doch nicht komplett „abschalten“ möchten und Freunde und Familie über Ihren Fortschritt auf dem Laufenden halten wollen, dann seien Sie beruhigt: Selbst auf dem höchsten Berg Afrikas haben Sie an einigen Stellen Handyempfang. Man muss nur an der richtigen Stelle stehen. Und dazu folgen Sie am besten den Portern, wenn Sie am Nachmittag im Camp für die Nacht ankommen. Sie wissen ganz genau, an welchem Hügel und an welchem Stein man Empfang hat. Denken Sie daran, dass Kälte den Akkus zu schaffen macht. Dauert die Empfangsuche mehr als ein paar Minuten, ist der Akku ruckzuck leer.

Ihre Kamera

Auch wenn Sie ein Handy für Schnappschüsse dabeihaben, ist es eine Überlegung wert, eine richtige Kamera mitzunehmen. Machen Sie sich zu Hause zumindest mit den einfachen Einstellungen vertraut und Sie werden tolle und hochauflösende Erinnerungsbilder mit nach Hause bringen. Einen Haken hat die Sache: Spiegelreflexkameras sind oft schwer. Denken Sie daran, dass Sie sie selbst in Ihrem Tagesrucksack bis nach oben tragen müssen und zwar bis ganz nach oben. Wertsachen während der Gipfelnacht im Barafu Camp zu lassen ist keine gute Idee. Selbst wenn Sie während der Gipfelbesteigung also keine Fotos machen, weil Sie damit beschäftigt sind, einen Fuß vor den anderen zu setzen, muss die Kamera mit.

Wenn Sie als gekonnter Fotograf normalerweise mehrere Objektive dabeihaben, wägen Sie bei einer Kilimanjaro-Besteigung genau ab, ob es nicht auch ein Allround-Objektiv tut. Und schon haben Sie Gewicht gespart.

Ersatzbatterien sollten Sie immer nah am Körper tragen oder in Kleidung, zum Beispiel zusammengefalteten Socken, einpacken – so bleiben sie warm und verlieren nicht an Energie.

Bringen Sie auf jeden Fall eine staubdichte Tasche mit. Eine Kili-Besteigung wird staubig; vor allem die Etappe vom Gipfel zurück ins Barafu Camp.

Ihre Powerbank

Wenn Sie Handy und Kamera dabeihaben, dann nehmen Sie auch ein mobiles Ladegerät, auch Powerbank genannt, mit. So können Sie auch unterwegs leere Akkus wieder aufladen. Solar betriebene Ladegeräte können Sie auf der täglichen Wanderung am Rucksack hängend aufladen. Andere Geräte laden Sie zuvor an der Steckdose auf. Wenn Sie über Ihr Handy Musik hören oder Videos aufnehmen möchten, ist ein mobiles Ladegerät auf jeden Fall wichtig.

Ein Handy, eine Kamera und ein mobiles Ladegerät – mehr braucht es wirklich nicht auf dem Weg zum Gipfel. Welche Tipps Sie sonst noch beachten sollten, um erfolgreich den Uhuru Peak zu erklimmen, lesen Sie hier.

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